21.04.19

Es ist das Einfache, was mich berührt

Arbeit von Martina Schall (work in progress)
Die Stoffe dieser Arbeit von Martina Schall sind alle Originale aus Japan, dort in Läden aufgespürt, den langen Weg mitgebracht  und hier sorgfältig aufbewahrt. Sie haben auf eine besondere Gelegenheit gewartet, die an dem Boro-Wochenende in Speyer gekommen war.

Auch diese Arbeit ist für die Wand gedacht. Die Komposition ist so harmonisch, dass sie auch quer gesehen werden kann.
Was mich an dieser Arbeit besonders berührt, ist die Einfachheit. Martina hat den Mut besessen, freie Flächen zu belassen, wodurch die einzelnen Stoffe besonders gut zur Geltung kommen.

Wie alle gezeigte Werke aus diesem Kurs ist auch diese noch in Arbeit. Martina möchte voraussichtlich von oben her einen Teil der Arbeit kappen, damit das Gewicht des hellen Stoffs etwas vermindert wird. Und das Zipfelchen links belassen (was mich total freut!).

Wir alle haben übrigens von Martinas Stoffschätzen profitiert, denn sie hat sie so freigiebig auf dem Tauschtisch verteilt. So ziemlich in allen Arbeiten (auch der meinen) müssten sich Stoffe von ihr finden. Noch einmal einen extra Dank dafür!

Auf dem Foto oben geht ein kleines Highlight fast unter, nämlich die abstrakte blaue Stoffblüte. Martina wollte aus dem hellen Blütenstoff links das Kreiselement aufnehmen und hat dies durch das Auszupfen eines Effektgarnes erreicht. Brunhilde hat hier noch ein Detailfoto gemacht.

Beim Zeigen der Arbeiten gehe ich alphabetisch vor. Schaut morgen wieder rein!
Begonnen habe ich vorgestern mit Birgitta: https://textile-ideen.blogspot.com/2019/04/die-nadel-tanzt.html
Anschließend habe ich die Arbeit von Doris gezeigt: https://textile-ideen.blogspot.com/2019/04/in-der-ruhe-liegt-die-kraft.html
Gestern folgte Gabys Werk https://textile-ideen.blogspot.com/2019/04/im-stil-von-boro-im-sinn-von-boro_20.html
Morgen geht es mit Ruthild weiter: auch das eine außergewöhnliche Arbeit.