24.01.18

Mustermittwoch: Hexagonmuster und eine alte Lieblingstechnik


Wachskratztechnik (oder wie nennt man das sonst?)

Geometrie und Genauigkeit - das ist nichts für mich. Deshalb wollte ich das Hexagon-Thema eigentlich nicht bearbeiten. Aber solch eine Herausforderung lässt mich dann doch nicht los.
Und nachdem ich mich davon überzeugt hatte, dass Hexagons (oder Waben) nicht unbedingt symmetrisch sein müssen, sind mir so viele unterschiedliche Techniken für die Darstellung eingefallen, dass ich jetzt mehrere Monate damit verbringen könnte.
Aus der Vielzahl möglicher Techniken hat sich meine alte Lieblingstechnik aus der Grundschule durchgesetzt: die Wachskratztechnik. Ich liebe daran die Kontraste und die Zufälligkeit. Wenn plötzlich die starken Farben aus dem Schwarz aufleuchten, das macht mich glücklich!

Das Ganze hat keine halbe Stunde gedauert: eine MDF-Platte (20*20), einige knallbunte Acrylflächen darauf gesetzt, zum Trocknen geföhnt. Dann mit einer einfachen schwarzen Ölkreide flächig darüber gestrichen. Das war etwas arbeitsintensiv. Und wie zu sehen ist: ich habe nicht durchgehalten, die ganze Fläche vollständig abzudecken. Egal: die kleinen, leuchtenden Farbpunkte passen und gefallen mir.

Die Formen wurden mit Lineal und Falzbein gezeichnett. Ich wollte gerade Linien, aber keine Symmetrie, d.h. ich habe nichts ausgemessen. Einfach das Lineal angesetzt, wie es gerade kam und gekratzt. Geplant war, dass ich einige Flächen vollständig frei lege. Aber die Schraffuren -ein Zufallsprodukt des schnellen Arbeitens- haben mir dann doch besser gefallen.

Also das hat mir richtig Spaß gemacht! Danke für die Anregung, Michaela!
Den Beitrag verlinke ich mit der MusterMittwoch-Aktion im Januar von Michaela (MüllerinArt).