23.02.17

Zwischendurch mal etwas ganz anderes...


Magic Marble auf Eier und Aquarellpostkarten

Seit einigen Wochen bin ich fast den ganzen Tag über im Büro. Für Stoffprojekte fehlt mir die Zeit und im Augenblick auch die Lust. Andererseits Farben und ein wenig Selbermachen brauche ich wie Essen und Trinken. Und ein wenig Abstand von den drängenden Aufgaben tut gut. Also zwischendurch mal etwas ganz anderes...
Seit einigen Monaten interessiere ich mich sehr fürs Marmorieren auf Stoff und Papier. Dafür gibt es unterschiedliche Farbtypen und Träger.
Besonders einfach schien mir das System zu sein, bei dem Lackfarben einfach auf Wasser getropft werden. Es ist im Bastelhandel schon seit einigen Jahren verbreitet. Auf Messen hatte ich es mir immer mal wieder angesehen, aber da ich so gar kein Dekotyp bin, hatte es mich bisher wenig interessiert.
Erst vor kurzem fiel mir auf, dass sich damit auch tolle Karten und Papiere herstellen lassen. Und das musste ich nun doch ausprobieren.

Es ist tatsächlich so einfach wie beschrieben!
Ich habe das Oster-Set ausprobiert, weil man die Verpackung gleich als Marmorierbehälter verwenden kann: also Wasser in das Eimerchen einfüllen, die Farbfläschchen sehr gut schütteln, Farbe auf das Wasser tropfen und nach Wunsch in Muster verziehen sowie den Gegenstand, der gefärbt werden soll, eintauchen und rausziehen. Das ist es schon!

Das ist mir beim Ausprobieren aufgefallen:
Die Farben riechen deutlich nach Lack, d.h. man sollte unbedingt in einem gut durchlüfteten Raum möglichst bei geöffnetem Fenster arbeiten.
Vor Beginn der Arbeit sollte man sich schon Gedanken über das Trocknen der Gegenstände gemacht haben. Für die Eier hatte ich ein Glas bereit gestellt; für die Postkarten einen Wäscheständer schon mit Klammern bestückt.
Da noch etwas Wasser-Farbegemisch abtropfen kann, ist das Abdecken von Arbeitsfläche und Boden wichtig.
Ich würde auch zu Handschuhen raten. Der Arbeitsablauf ist eigentlich ziemlich sauber. Dennoch hatte sich etwas Lackfarbe blitzschnell und unbemerkt an Handflächen und Finger angedockt.
Auch etwas Küchenkrepp ist nützlich.


Fazit
Mir hat das richtig Spaß gemacht! Schnell, farbgewaltig und jede Karte eine positive Überraschung.
Vor allem die Karten haben es mir angetan.
Beim Tauchen färbt sich allerdings nicht nur die Vorder- sondern auch die Rückseite. Wenn man die Karten verschicken möchte, braucht man also für die Adresse einen Aufkleber.
Andererseits: möchte man nur die Kartenvorderseite oder einen kleinen Keilrahmen einfärben, nimmt man einfach ein flaches Gefäß, das etwas größer ist als der Gegenstand, der bedruckt werden soll. Am besten, man kleidet das Gefäß mit einer Folie aus, denn die Farbe haftet auch am Marmoriergefäß und lässt sich nicht einfach entfernen.


Da die Farben sehr ergiebig sind, habe ich für die nächsten Tage ausreichend Material zum weiter Spielen (falls die Zeit reicht - das ist mein größeres Problem).

Das ist der Link zum Oster-Set.
Hier noch ein Anleitungs-Link zu YouTube. Falls euch diese spezielle Farbzusammenstellung interessiert, hier ein Link zum Shop.



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