24.01.16

Shiborifärbung auf Wolletamine

Shiborifärbung von Dagmar Hahn-Schuff auf Wolletamine im Kurs von Brunhilde Scheidmeir (Textilstudio Speyer)

Dieser wunderbare Wollschal von Dagmar Hahn-Schuff ist gestern im Kurs bei Brunhilde in Speyer entstanden! Ein Beispiel für die klassischen Muster, die mit Shibori-Techniken entstehen können.
Der gefaltete Schal wurde zwischen zwei Metallplatten, die mit Löchern versehen sind, sehr fest geklemmt und dann in den Farbsud gegeben. Durch die Löcher der Platte und am Rand kann die Farbe an den Stoff gelangen und sich etwas ausbreiten. Die Stoffteile, die bei der Faltung innen sitzen, bekommen am wenigsten Farbe ab. Man muss also etwas Erfahrung und Vorstellungsvermögen mitbringen, um abschätzen zu können, wie man für die Musterung optimal faltet.
Wolletamine besteht aus extrafeiner Merinowolle. Der Stoff ist so leicht, dass er sich für das ganze Jahr eignet. Im Sommer für den Abend, von Herbst bis Frühjahr freut man sich den ganzen Tag über an ihm. Auch für Schals bevorzugen wir die Meterware und fertigen aus 2m entweder 2 sehr großzügige Schals von 2m auf 75cm an oder 3 Schals von 2m auf 50cm. Dafür zieht man einfach aus dem Gewebe einen Längsfaden und kann dann fadengerade schneiden.
Wolle (wie Seide) lassen sich am besten mit Säurefarben färben. Wir arbeiten am liebsten mit den Seidenfarben für Dampffixierung (z.B. Dupont oder Avantgarde), weil diese Farben schon gelöst sind, und man in der Küche nicht mit Farbstaub rechnen muss. Man färbt heiß im Topf.

Links zum Thema
Kurs: Unser nächster Shiborikurs findet am 19. März in Mannheim statt
Material im Shop: Wolletamine, Seidenfarben zur Dampffixierung
Anleitung: Färben von Wolle und Seide im Topf

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