29.11.15

Stoffspielerei Folklore: Modern Paisley



Paisleys liebe ich schon seit meiner Kindheit. Es ist ein klassisches indisches Folkloremuster, das selten modern ist, andererseits aber auch nie wirklich aus der Mode kommt.  HIER und HIER und HIER ist etwas über dieses zeitlose Muster nachzulesen.
Meistens sind Paisleydrucke sehr verspielt mit vielen zeichnerischen Details.
Für die Stoffspielerei zeige ich Paisleys mal als großzügigen Druck, abstrahiert und in kräftigen Farben. Realisiert wurde das mit einer einfachen Siebdrucktechnik, die ich durch Leslie Morgan bei einem ihrer Kurse bei uns in Speyer kennengelernt habe: unter einem leeren Sieb wird einfach eine Schablone aus Zeitungspapier gelegt. Und die ist widerstandsfähiger und langlebiger als man vermutet...

Der Trick

Das Muster wird nicht geschnitten, sondern gerissen. Dazu malt man die Kontur des Muster mit Wasser und einem Pinsel nach, so dass das Papier an der Kontur aufweicht und mit einem spitzen Gegenstand durchstoßen werden kann. Das gibt schöne ausgerissene Kanten. Natürlich kann man, wenn man das Muster cleaner haben möchte, auch schneiden!
Zum Drucken bewahrt man dann sowohl die Maske als auch die offene Schablone auf.

Grundierung um die Maske herum
Zuerst habe ich die Maske unter das Sieb gelegt und die Farbe mit einem Schwammroller um die Paisleyform herum aufgetragen.
Den Schwammroller verwende ich gerne beim Siebdruck, weil dieser -im Gegensatz zum Farbauftrag mit der Rakel- einen malerischen Auftrag erlaubt, sowohl was die Kanten des Farbauftrags als auch was die Farbmischungen angeht.
Die Maske aus Zeitungspapier hat übrigens prima gehalten. Ich hätte mit dem einen Stück Zeitungspapier ein noch viel größeres Stoffstück bedrucken können.
Auf die noch offenen Stellen der Grundierung wurde mit einer Spachtel Farbe aufgetragen.

 


Maskendruck beendet: man sieht gut die ausgrissenen Kanten des Paisleymusters

Paisleydruck
Dann wurde das Sieb unter fließendem Wasser gesäubert, getrocknet und die Zeitungsschablone untergelegt.


Da ich sicher gehen wollte, dass sich dieses größere Stück Papier nicht vom Sieb löst, habe ich es an den beiden Schmalkanten des Siebs mit Kreppband befestigt. Hat sehr gut gehalten!



Das Paisleymuster sollte -im Gegensatz zur malerischen. vielfarbigen Grundierung- gleichmäßig werden. Ich habe Türkis ungemischt deshalb mit der Rakel aufgetragen und habe mich gefreut, dass der erwünschte Effekt (dass die Muster nicht ganz präzise aufeinander passen) eingetreten ist. Das gibt dem Stoff mehr Leben!
Ihr seht hier auch, warum ich nicht einfach auf einen vorgefärbten Stoff gedruckt habe. Da Procion MX eine halbtransparente Farbe ist, lassen sich Komplementärfarben nicht durch einen Übereinanderdruck herstellen. Es ergeben sich Mischungen. Nur auf einem weißen Grund kann ich Türkis und Rot/Orange neben einander stellen.



Weiterführende Tipps
Wer sich für Siebdruck interessiert, findet hier bei Kristina Schaper von "Am liebstenBunt" eine Menge Tipps, z.B. wie man einen Rahmen selbst bauen und bespannen kann.

Wenn euch das Drucken mit angedickter Procion MX Farbe interessiert, dann klickt doch mal in folgende Artikel:
Schnelles Anrühren von Procion MX
http://textile-ideen.blogspot.de/2015/11/9-grunde-fur-die-beliebtheit-unserer.html
Drucken mit Siebdruckschablonen und Procion MX:
http://textile-ideen.blogspot.de/2015/11/und-nun-doch-noch-eine-eule.html
Anleitung für das Anrühren von Procion MX:
http://textile-ideen.blogspot.de/2015/11/anleitung-fur-das-procion-mx-einsteiger.html
Das Vorbereiten des Stoffs mit Soda:
http://textile-ideen.blogspot.de/2015/11/das-vorbereiten-mit-soda-fur-procion-mx.html
Das Fixieren und Waschen des Stoffs:
http://textile-ideen.blogspot.de/2015/11/die-nachbehandlung-von-bedruckten.html
Farbstudien und ein ganz einfacher Arbeitsplatz:
http://amliebstenbunt.blogspot.de/2015/11/farbstudien-mit-verdickten-procion-mx_28.html

Auf die Stoffspielerei-Beiträge zu dem tollen Thema Folklore bin ich sehr gespannt! Lucy von
Nahtzugabe sammelt sie im Laufe des Tages. 







28.11.15

Die Nachbehandlung von bedruckten Procion MX Stoffen

Mit Procion MX gespachtelter Stoff noch feucht mit Folie abgedeckt

Damit sich Farbe und Stoff wirklich gut verbinden und man ein schönes Farbergebnis bekommt, braucht es Zeit, Zimmertemperatur und Feuchtigkeit. Das bedeutet: man schützt die bedruckte oder bemalte Fläche vor dem Austrocknen indem man Folie darüber legt, rollt den Stoff vorsichtig zusammen und lässt ihn bei Zimmertemperatur über Nacht ruhen.
Procion MX Farben werden unter Wärme deutlich schöner und intensiver, aber 20°C reichen durchaus für eine gute Fixierung. Zum Abdecken eignet sich ein Stück Malerfolie (die dünnste, preiswerteste) oder Verpackungmaterial, das sowieso entsorgt werden müsste.
Noch besser geeignet, weil wieder verwendbar, sind transparente Tischabdeckungen (Tischtücher), die man in den Baumärkten meterweise bekommt. Sie sind kräftig, lassen sich gut abwischen und eignen sich auch für andere kreative Zwecke wie zum Beispiel als Monoprint-Unterlage.

Der Stoff von oben gerollt. Nun wird er bis zum nächsten Tag so ruhen.

Am nächsten Tag (oder auch erst nach ein paar Tagen, es eilt nicht) wird der Stoff ausgewaschen. Man beginnt mit kaltem Wasser, weil dadurch die Färbereaktion gestoppt wird. Wenn der Stoff nicht mehr oder kaum mehr ausblutet, wird er in die Waschmaschine gesteckt und heiß ausgewaschen. Sehr bewährt haben sich "Farbfänger", die man gleichzeitig in die Maschine gibt, vor allem, wenn man mehrere Stoffe waschen will, die sehr unterschiedlich gefärbt sind. Mit den Farbfängern (Drogeriemarkt) vermeidet man unerwünschte Überfärbungen.
Ja, und dann folgt das Bügeln, das ist ein Genuss, sogar für mich, die das Bügeln hasst!
Erstens sieht man erst jetzt, wie die Farben wirklich erscheinen und dann entdeckt man Details, die man vorher nicht gesehen hatte!
Dies ist der Augenblick, in dem man entscheidet: ist der Stoff so, wie gewünscht, oder möchte er eine weitere Behandlung durch Überfärben oder Überdrucken. Wenn ja, dann wieder ab in den Sodaeimer...

27.11.15

Das Vorbereiten mit Soda für Procion MX


Und weiter gehts mit unserer Serie über das Drucken mit Procion MX. 
Nachdem ich bereits über die Vorteile unserer "schnellen Druckpaste", eine Anleitung für das Anrühren der Farben und Paste und über das Drucken auf trockenem Sodastoff geschrieben habe, folgt heute ein Artikel über die Vorbereitung des Stoffs.
Soda ist die Fixierhilfe, mit der die Procion MX-Farblösung an die Faser gebunden wird. Soda bekommt man preiswert in jedem Drogeriemarkt. Es ist in der Abteilung für Waschmittel/Putzmittel zu finden.
Soda sollte man nicht der Farbe beimischen, denn diese verliert dann sehr schnell -innerhalb der ersten Stunde- ihre Färbekraft. Deshalb bereitet man den Stoff vor, indem man ihn für eine Weile inein Sodabad legt und anschließend trocknen lässt. So ist er dann bereit zum Drucken (übrigens auch zum Färben).
Wichtig: Wenn ihr druckt und Farbe übrig habt, diese auf keinen Fall wieder in euren ursprünglichen Farbcontainer geben. Denn durch euer Druckwerkzeug wurde Soda vom Stoff aufgenommen. Auch wenn solche kleinen Mengen an Soda in die Farbe geraten, wird diese langsam blasser!

Vorwaschen?
Oft werden wir gefragt, ob man den Stoff vorwaschen soll.
Unbedingt ja, wenn der Stoff als "roh" gekennzeichnet ist (er kommt dann direkt so vom Webstuhl). Unbedingt ja, wenn der Stoff von Möbelhäusern usw. stammt, denn diese Stoffe weisen oft Beschichtungen auf. Nicht zwingend, aber anzuraten, wenn es sich um  "harte" Fasern handelt wie Leinen, Bambus usw. oder um Bouretteseiden: diese Fasern nehmen Farbe nach einer Vorwäsche besser auf. Auch die Baumwollbatiste nehmen Farbe nach einer Vorwäsche besser an.
Alle pfd-Stoffe (prepared for dyeing) sind schon vorgewaschen, dennoch: auch sie waschen wir, wenn wir die Zeit haben, vor.
Vorgewaschen wird mit einem neutralen Waschmittel, und zwar 50% Soda + 50% Waschmittel.
Hier habe ich übrigens schon einmal übers Vorwaschen geschrieben

Vorbereitung
Soda wird in warmem Wasser aufgelöst und mit kaltem Wasser zur erforderlichen Badmenge aufgefüllt. Am besten, man nimmt dazu einen Eimer, in dem die Stoffe gut schwimmen können. Baumwolle, Leinen und andere Pflanzenfasern bleiben etwa 30 Minuten im Bad, Seide nur 10-15 Minuten, eine kräftige Bouretteseide kann auch mal etwas länger darin bleiben. Anschließend werden die Stoffe gut ausgewrungen oder geschleudert. Man kann das Sodawasser auffangen und wieder in den Eimer geben. Sodabäder können, wenn ihr den Platz habt, aufbewahrt werden.
Den feuchten Sodastoff knappkantig aufhängen, glatt streichen und trocknen lassen.
Nicht: Nicht schleudern, nicht im Trockner trocknen, nicht bügeln und nach dem Trocknen nicht falten!!! Der trockene Sodastoff wird einfach locker zusammengeknüllt in einem Plastiksack aufgewahrt, den Sack unbedingt beschriften.
Vorsicht! Soda nur mit Schutzbekleidung anwenden: Gummihandschuhe, Schutzbrille gegen Spritzer und Staubmaske beim Anrühren sind unbedingt erforderlich!
Trocken oder feucht? Gedruckt wird auf trockenem Sodastoff. Gefärbt werden kann sowohl ein trockener Stoff als auch ein feuchter - das Färberesultat unterscheidet sich aber.
Hat man einen trockenen Sodastoff, den man feucht färben möchte, muss man diesen noch einmal kurz in Sodawasser tauchen und auswringen (einfaches Wasser würde das Soda auswaschen).
Möchte man einen bereits gefärbten, fixierten und ausgewaschenen Stoff weiter bearbeiten. muss er ebenfalls zuvor wieder ins Sodabad.

Rezept für die Sodavorbehandlung
Rezept:Basisrezept: Auf 1 Liter Wasser etwa 3 gehäufte Esslöffel Soda. Wir nehmen auf reichlich 10 Liter Wasser einen Beutel Sodapulver. Soda in warmem Wasser auflösen, mit kaltem Wasser auffüllen.
Ideal sind Malereimer, denn sie haben ein schönes Volumen und besitzen einen Deckel.
Achtung! Wenn Kinder in eurem Haushalt leben oder euch besuchen: die Sodalösung muss unbedingt unzugänglich aufbewahrt werden! Ins Sodawasser nur mit Schutzhandschuhen greifen, bitte die Vorsichtsmaßnahmen oben beachten. Bei Sodawasser auf Fliesen besteht Rutschgefahr!

Lagerhaltung von Sodastoff
Das Praktische ist, dass man Stoff in größeren Mengen mit Soda vorbereiten kann, so dass immer Stoff am Lager ist, um schnell mal zwischendurch arbeiten zu können. Dazu einfach den trockenen Sodastoff -wie oben beschrieben- locker geknüllt in einem beschrifteten Sack aufbewahren. Baumwolle und andere Pflanzenfasern können so mindestens ein halbes Jahr lagern. Ich habe solche Stoffe noch nach mehr als einem Jahr verwendet und keine Schäden feststellen können. Sodavorbehandelte Seide sollte man deutlich kürzer lagern: je dünner und feiner die Qualität ist, desto schneller verbrauchen.

Morgen folgt der letzte Artikel in dieser Reihe: die Nachbehandlung des Procion-Druckstoffs






26.11.15

Anleitung für das Procion MX Einsteiger Set zum Drucken

So kommt ein Procion MX Set Drucken) zu euch

Ein Procion MX Einsteiger Set zum Drucken besteht aus 2 Eimerchen mit einer Trockenmischung für je 500ml Verdicker und Fläschen mit Trockenmischungen für 4 Grundfarben. Es gibt ein Set für warme Farben und eines für kühle Farben.

Beispiel "kühle Farben"
Ich habe mal als Beispiel ein Set für kühle Farben angerührt, das aus Zitronengelb, Magenta, Türkis und Schwarz besteht. Anzumerken ist, dass das "Schwarz" bei Procion MX eigentlich immer ein "Anthrazit" ist (möchte man Tiefschwarz, muss man die doppelte Menge anrühren). Dieses Anthrazit ist zum einen eine sehr schöne Farbe, aber es eignet sich auch sehr gut zum Mischen, d.h. Dämpfen bzw. Abdunkeln der kräftigen Grundfarben.



Anrühren der beiden Verdicker
Am besten, man rührt das Alginat mit einem kleinen Schneebesen an, dann entstehen keine Klümpchen.
Für jedes Eimerchen werden 500ml warmes Wasser gebraucht, das man langsam -unter beständigem Rühren- einfließen lässt. Nach 2-3 Minuten Rühren (ich habe einen langstieligen Löffel verwendet) wird die Flüssigkeit sämig und dickt langsam an.
Befinden sich doch noch Klümpchen im Alginat, lösen diese sich von selbst auf, vor allem, wenn man das Alginat über Nacht stehen lässt. Ich habe es aber gleich weiter verarbeitet.






Anrühren der vier Farben
Sicherheitshalber würde ich in dieser Phase die Arbeitsfläche mit Plastik abdecken und handschuhe anziehen. Wir brauchen jetzt wieder warmes Wasser, aber sehr, sehr wenig. Einfach nur so viel in die Fläschchen geben, dass das Pulver bedeckt ist. Dann den Deckel wieder aufschrauben (bitte gut aufschrauben, dass das Fläschchen richtig verschlossen ist) und den Behälter schwenken (Hin und her wie eine Schaukel. Also nicht auf und ab schütteln...), so dass sich das Pulver vollständig auflöst.

Verdicker verteilen
Dazu fünf Behälter aufstellen und den Verdicker mit einem Löffel gleichmäßig in diese Schüsseln verteilen.





Aufgelöste Farbe dazu geben
In vier Verdickerbehälter kommen die aufgelösten Farben: dazu die Fläschchen öffnen, noch mal schwenken, dann langsam abgießen. Befindet sich noch ein kleiner Farbrest im Fläschchen, noch einmal wenig warmes Wasser zugeben, schwenken und abgießen.
Mit dem Löffel sehr gut verrühren. Der Verdicker wird durch die Zugabe der Farbflüssigkeit kurz etwas flüssiger. So lange rühren, bis er wieder anzieht und schön glatt wird.
Der fünfte Behält für Verdicker bleibt ohne Farbe. Diese neutrale Paste verrührt man mit farbiger, wenn man einen helleren Farbton möchte.
Der Mischung tut es gut, wenn sie über Nacht ruht. Aber meistens lege ich doch gleich los, und auch das geht prima! Loslegen geht aber nur, wenn ihr euren Stoff vorher schon in Soda eingelegt und getrocknet habt.
Darüber sprechen wir morgen.



Säubern
Farbfläschen und Eimerchen am besten gleich spülen. Falls mal eine größere Menge Verdicker in die Spüle oder den Abfluss gerät, einfach mit richtig heißem Wasser nachspülen. Alginat ist ein Naturprodukt und löst sich durch heißes Wasser auf.

Morgen sprechen wir über die Vorbereitung des Stoffs mit Soda.


25.11.15

und nun doch noch eine Eule...

Siebdruckschablone Eule (hier klein, gibt es aber auch größer)

Eigentlich wollte ich keine weitere Eule auf die Welt bringen, wo es doch in den letzten Jahren so viele auf Stoff und Papier geschafft haben.
Dennoch: aus verschiedenen Gründen haben mich die Eulen nicht losgelassen. Immer wieder einmal habe ich eine gekritzelt. Ja und dann war mir diese eine so sympathisch, dass sie es nun doch auf eine Siebdruckschablone geschafft hat. Hier seht ihr die kleine Version.

Gedruckt habe ich mit schwarzer, angedickter Procion MX-Farbe.
Vor dem Drucken muss der Stoff in Soda eingeweicht und getrocknet werden. Soda dient als Fixierer, wenn man mit Procion MX arbeitet. Sodastoffe dürfen auf keinen Fall gebügelt werden, weil sich das Gewebe durch die Bügelhitze verfärben kann. Man druckt also auf einem leicht verknitterten Stoff, wie oben zu sehen ist.
Nach dem Drucken belässt man die Farbe über Nacht auf dem Stoff, dann wird am Morgen gewaschen: zunächst kalt, um die Reaktion zu stoppen, dann heiß. Und dann darf gebügelt werden, der Höhepunkt für alle, die mit Leidenschaft gefäbt und gedruckt haben.
Erst dann zeigt sich der Stoff in all seiner Schönheit!

Gestern habe ich geschrieben, was wir so an Rückmeldungen über unser Procion MX Druckset erhalten haben.
Morgen wird es hier eine Anleitung, wie Procion MX Farbe und Verdicker angerührt werden, um eine schnelle Druckpaste zu bekommen. Schaut rein, ich habe für den Artikel viele Schritt-für-Schritt-Fotos gemacht!
Am Freitag gibt es einen Artikel über die Vor- und Nachbereitung der Stoffe, wenn man mit Procion MX arbeiten möchte.
Und Samstag und Sonntag stelle ich dann unser neues Procion MX-Färbeset vor.

Heute aber schaut auf Michaelas Seite.
Dort, wie an jedem Mustermittwoch, gibt es wieder viele tolle Beiträge zu sehen: heute noch einmal das Thema Vögel und Federn, aber ich habe eben gesehen: ab dem nächsten Mittwoch ist das Thema Winterwald dran, und das bietet ja auch viele schöne Möglichkeiten!
Habt ihr nicht mal Lust, mitzumachen?

24.11.15

9 Gründe für die Beliebtheit unserer Procion MX Sets zum Drucken


Angedickte Procion MX - jetzt kann gedruckt oder gemalt oder gespachtelt oder... werden

Procion MX Farben ergeben tolle Färbungen, haben aber den Ruf, kompliziert in der Anwendung zu sein. Man bekommt die Farben nur als Pulver, und wenn man sie anlöst, kann man mit Farbstaub in Berührung kommen - also nichts für die üblichen Wohnbedingungen.

Einsteigersets
Deshalb haben wir uns Gedanken gemacht und diese Sets entwickelt: es gibt eines für kühle Farben (Zitronengelb, Magenta, Türkis, Schwarz) und eines für warme Farben (Goldgelb, Scharlach, Royalblau, Dunkelbraun). Dazu wird jeweils ein Trockenmix für 1 Liter Alginatverdicker geliefert und natürlich eine ausführliche Anleitung.
Dass sich so viele von euch dafür interessieren, freut uns total!
Aus den Mails können wir ersehen, dass es vor allem 9 Gründe gibt, warum die beiden Sets (für kühle und für warme Farben) so beliebt sind:
  1. Preiswert: Weil man preiswert einfach einmal ausprobieren kann, ob man mit diesen Farben zurecht kommt und mit ihnen weiter arbeiten möchte.
  2. Schnell: Weil das Anrühren so schnell geht (das haben vor allem Mütter geschrieben, die nur wenig Zeit haben)
  3. Sauber + sicher: Weil man die Farben sogar in der Küche anlösen kann, ohne dass sich Farbstaub auf Tischen oder Schränken ablagert.
  4. Gut vorbereitet: Weil man nicht wiegen muss, alles ist vorbereitet.
  5. Anfänger: Weil man sogar als Anfänger gleich loslegen kann, ohne dass man zuvor ein Buch durcharbeiten und verstehen muss.
  6. Kreative Möglichkeiten: Weil man mit den angedickten Farben ganz viele Möglichkeiten hat: man kann damit stempeln, siebdrucken, schablonieren, malen, Farbe aufrollern, spachteln, schreiben, kritzeln... 
  7. Überschaubare Menge: Weil die Menge an Farbe überschaubar ist. Ausreichend, um eine ganze Reihe von Techniken auszuprobieren oder Farbproben zu machen. Aber nicht zu viel, dass man aus Zeitmangel nicht alles verbrauchen kann und eventuelle Farbreste deshalb wegwerfen müsste.
  8. Experimentieren mit Grundfarben: Weil man mit den Sets systematisch experimentieren und Farbproben erstellen kann.
  9. Verpackungen wiederverwendbar: Viele von euch haben sich über die praktischen Verpackungen gefreut! Auch wir verwenden die Behälter weiter. Die Fläschchen haben einen gute Verschluss und Markierungen für 50ml. Wichtig: immer gut lesbar beschriften, z.B. mit Kreppband, das man schnell wieder austauschen kann. Die kleinen Eimer verwenden wir ebenfalls zur Vorratshaltung (praktisch, dass sie transparent sind!), aber auch als Färbebehälter, als Abfallkörbchen, zum Aufbewahren von Stiften, Knöpfen usw. So viele Verpackungen sind immer auch ein Kostenfaktor bei Sets. Gut, wenn man sie nicht wegwerfen muss, sondern weiter verwenden kann.
Für Übermorgen habe ich eine Anleitung vorbereitet, wie sich solch ein Procion MX Set schnell und einfach anrühren lässt.


23.11.15

Pflanzendruck ganz einfach in Szene setzen: Bild für die Wand

Rita Weins: Pflanzendruck

Ein zauberhaftes Bild für die Wand: Der Pflanzendruck von Rita Weins wurde über einen kleinen Keilrahmen gespannt und auf der Rückseite fest getackert. So kommt der Stoff erst richtig zur Geltung!
Für diese Art von Pflanzendruck werden Blätter mit Farbe berollt und vorsichtig auf den Stoff gedruckt. Die Öldruckfarbe von Deka eignet sich besonders gut, weil man sie in einer sehr feinen Schicht aufrollen kann (mit einem hartem Gummiroller) und dadurch feinste Details abgebildet werden.
Ist das nicht auch eine nette Geschenkidee?

21.11.15

Wintertasche von Ute


Ute: Wintertasche (selbst handgefärbt, handbedruckt, genäht - ist sie nicht schön?)

Gestern hat Utes Freundin diese silbergraue Tasche erhalten, und jetzt darf ich die Bilder veröffentlichen (vielen Dank, liebe Ute!).

Ab jetzt erzählt Ute:
"Der Stoff ist dicht gewebte Baumwolle. Gefärbt habe ich mit SEHR stark verdünntem Procion MX schwarz. Euer Schwarz hat hat (glücklicherweise!) einen Blaustich, wodurch das Grau sehr edel wirkt. Ich mag es, dass die Färbungen mit Procion nicht "wie aus einem Guß" wirken. Je nach Lichteinfall schimmert der Stoff zwischen silbergrau und mittelgrau.

 Gedruckt habe ich mit Procion, eurer Siebdruck-Schablone "Dezember", Marabu Textilfarbe und einer offenen Schablone.
Von einer Druck-Session im August hatte ich noch verdicktes Procion Schwarz im Kühlschrank stehen. In 3 Arbeitsgängen habe ich mit unterschiedlicher Farbtiefe (also angefangen mit der hellsten) die Worte aufgedruckt.
Am Schluss wollte ich noch etwas Glitzer und habe dafür eine offene Schablone verwendet, da ich Glitzerfarbe nie zusammen mit einer Siebdruckschablonen verwende.
Genäht war die Tasche relativ flott. Damit sie genügend Stand hat, habe ich den Außenstoff mit Thermolam verstärkt.


Das Futter innen ist hell und ohne Druck, die Innentaschen sind aus einem Rest des Außenstoffes. Außerdem gibt es noch einen Karabinerhaken für den Schlüssel.
Die Tasche wirkt auf mich so wunderschön still -- so wünsche ich mir den Dezember.
Falls jetzt jemand sagt, das wäre ja sehr viel Arbeit gewesen, kann ich ganz fröhlich widersprechen. Es war viel Spaß!!! "


18.11.15

Vogelfedern gedruckt

Entfärbedruck mit Siebdruckschablonen

Dieser Stoff entstand wieder mal aus einem "Putzlappen", mit dem zunächst im Kurs verdickte Farbe (Procion MX) aufgewischt worden ist. Man sieht den Untergrund noch in allen möglichen Farben leuchten.
Um dem bunten Ganzen einen Zusammenhanlt zu geben, wurde der Stoff anschließend teilweise in einem dunklem Royalblau überfärbt.
Solche Mehrfachüberfärbungen ergeben tolle Grundlagen für Entfärbedrucke, weil die Prints darauf nicht einfach langweilig hell werden, sondern in den Farben des Untergrunds aufleuchten. Zum Drucken habe ich eine Siebdruckschablone verwendet, die es in zwei Größen gibt.


Heute ist wieder Mustermittwoch bei MüllerinArt!
Schaut euch die inspirierenden Bilder zum Thema Vogel und Federn bei Michaela von Müllerin Art an.
Vier Wochen für dieses tolle Thema sind fast zu kurz....

16.11.15

Fragen & Antworten

Regelmäßig erhalten wir Fragen (meistens per Mail, manchmal über Blog-Kommentare) zu Materialeigenschaften, über die richtige Behandlung von Materialien oder Fragen zu Techniken und Werkzeug.
Meistens sind das Fragen, von denen ich denke, dass sie auch mehr Leserinnen und Leser interessieren könnten.
Dafür wurde diese Rubrik eingerichtet. 

  • Hier findet ihr Fragen, die regelmäßig und immer wieder auftauchen.
  • Und Fragen, die eher kurz zu beantworten sind, so dass man nicht unbedingt einen Artikel darüber schreiben muss.
  • Fragen, die ich selbst interessant finde.
  • Und Fragen, von denen ich annehme, dass sie auch einen größeren Kreis von Textilinteressierten bewegen.
Eine Bitte: 
Falls ihr selbst eine Frage habt: Stellt sie uns bitte schriftlich per Mail und nicht am Telefon!!!
Wir sind ein sehr kleiner Familienbetrieb. Tagsüber sind wir damit beschäftigt, Pakete zu packen und Kunden im Laden zu beraten. Dass wir nicht zusätzlich eine ausführliche, inhaltliche Beratung am Telefon leisten können, versteht ihr sicher. Unsere Antwort auf eure schriftlichen Fragen erhaltet ihr in der Regel aber schnell.
Eure Erfahrungen und Kommentare zu den unten stehenden Fragen und Antworten sind übrigens sehr willkommen! 

Färben mit Tee
Unser Artikel hier im Blog über Teefärbung ist ein Dauerbrenner,  und eigentlich ist darin das meiste schon gesagt: es sollte ein kräftiger Tee sein, (z.B. Assam) der stark aufgebrüht wird. Manchmal reicht schon ein kurzes Eintauchen des Stoffs, um ihm das harte Weiss zu nehmen.
Ich habe Tee auch schon einfach mit dem Pinsel aufgetragen und trocknen lassen, allerdings auf Stoff, der anschließend nicht mehr gewaschen wurde.
Man kann Tee auch spühen.
Eine solche Naturfärbung gelingt mit allen Naturstoffen: Seide und Wolle nehmen die Färbung schneller an als Baumwolle und Leinen. Den zu förbenden Stoff immer naß ins heiße Teebad legen. Wenn der Stoff bewegt wird, zieht die Farbe gleichmäßiger auf.
Dass die Färbung so haltbar ist, liegt am Gerbstoff.
Ähnlich kann man übrigens auch mit Kaffee färben, der Färbeton ist kühler als beim Tee.

Haltbarkeit von Seidenmalfarben
Egal, ob sie durch Bügeln fixiert werden oder mit Dampf, Seidenmalfarben sind sehr haltbar: jahrelang, sogar jahrzehntelang, vor allem wenn sie dunkel, kühl und gut verschlossen gelagert wurden.
Tipp: an der geöffneten Flasche schnuppern.
Unangenehm riechende Farben nicht mehr verwenden. Weniger, weil die Farben nicht mehr färben würden, sondern weil der Geruch nach der Anwendung nicht mehr aus dem Stoff geht. Das haben wir leider selbst ausprobieren müssen...
Bügelfarben immer sehr gut schütteln oder verrühren, denn die Farbpigmente sinken auf den Boden.
Hier Ratschläge für eine lange Haltbarkeit von Farben

15.11.15

Jeromin-Workshops in Mannheim: Januar - März 2016 sind veröffentlicht


Bild aus Textilstudio-Speyer: einladender Arbeitstisch im Kurs von Cécile Trentini

Es ist einfach unglaublich, wie schnell so ein Jahr vergeht! Jetzt befinden wir uns schon in der Mitte vom November, das bedeutet für uns, dass die Planung für die nächsten Monate abgeschlossen und veröffentlicht werden muss.
Das Kursprogramm für 2016 in Speyer (www.textilstudio-speyer.de) steht ja schon seit einigen Wochen, und wir sind stolz darauf, wieder so viele kompetente Kursleiterinnen und interessante Themen anbieten zu können! 

Stolz sind wir auch auf das Kursprogramm für Mannheim (www.jeromin-workshops.de), das ich gestern für die ersten 3 Monate 2016 abgeschlossen habe. Auf der Seite "Workshop-Übersicht 2016" finden sich zeitlich geordnet die Themen. Auf der Seite "2016 Workshop-Infos" könnt ihr untereinander die Kursbeschreibungen lesen und zugehörige Fotos sehen (noch nicht ganz alle Kurse sind mit Fotos versehen, das folgt).
NEU! Zusätzlich zu den Schnupper- und Tageskursen in Mannheim beginnen wir 2016 mit zwei Kursreihen, die sich in unregelmäßigen Abständen über das Jahr ziehen sollen. 
Die eine Kursreihe beschäftigt sich mit den vielfältigen Siebdrucktechniken, die für uns Textilbegeisterte wichtig sind. Nacheinander werden verschiedene Verfahren gezeigt und ausprobiert, so dass ihr nach dem Besuch aller Workshops umfassende, praktische und theoretische Kenntnisse über Siebdruck auf Stoff erworben habt.
Die zweite Kursreihe nennt sich Lernen von Künstlern. In jedem Workshop werden Werke einzelnder Künstler untersucht: nach Formen, Farben, Inhalten, Details, und mit diesen Charakteristika arbeiten wir in Form von Skizzen, Abstraktionen, Umformungen. Ihr macht Skizzen, wählt eine Lieblingsskizze und arbeitet diese dann anschließend weiter aus auf Stoff oder auch, nach Wunsch, auf Leinwand und Papier. Auf diese spannenden Workshops freue ich mich ganz besonders! Beginnen werden wir mit Klee und Matisse.
Auf eure Anmeldungen freuen wir uns!
Herzliche Grüße von Sabine




14.11.15

Erste Ergebnisse!


Seidenloop, entstanden heute im Tageskurs Ecoprint in Mannheim

Schaut euch diesen tollen Seidenloop an, der in einem Blauholzsud geköchelt wurde. Ein Ergebnis vom Kurs heute!
Noch sind nicht alle Blätter abgezupft, aber man sieht deutlich wie präzise die Prints geworden sind. Da die Seide noch nass ist, ist der Blauton dunkler als in trockenem Zustand.

Die nächsten Workshops:
28. + 29. November in Speyer: Feuriger Eukalyptus auf Wolle!
19. Dezember in Mannheim: Eukalptus und Naturfarben

13.11.15

Vorbereitung für unseren Ecoprint-Schnupperkurs in Mannheim


Werkladen in Mannheim: Vorbereitung für Ecoprintkurs
Sieht das nicht toll aus? Götterbaum und vielerlei andere, aufgelesene Blätter aus den umliegenden Parks, dazu Rosen, allerlei Zweige sowie Eukalyptus... alles für den morgen stattfindenden Ecoprintkurs!
Am liebsten würde ich mitmachen, aber das Büro ruft...






10.11.15

Rollen & Dämpfen - Basics

Kurz vor dem Dämpfen: aufgerollte Ecoprints aus Brunhildes Kurs in Birmingham (Foto von Leslie Morgan, www.committedtocloth.uk)

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Naturdrucke auf Stoff zu bannen. Eine der einfachsten Techniken, die auch sehr schöne Resultate ergibt, ist das Aufrollen, Festbinden und Dämpfen. Zu hause kann man auch mit einem einfachen Dämpfer mit einem Einsatz arbeiten. Oder man kann einen älteren größeren Topf nehmen und sich selbst einen Einsatz basteln. Wichtig beim Dämpfen ist, dass der Stoff nicht direkt mit dem Wasser in Kontakt kommt.
Auf dem Foto, das Leslie Morgan in Birmingham gemacht hat, seht ihr einen großen Topf mit vorbereiteten Rollen. Gewickelt wurde auf abgesägte Wasserrohre, die heißen Dampf/Wasser vertragen müssen. Am besten, man entfernt auch die aufgedruckten Aufschriften, denn diese können sich unter ungünstigen Bedingungen auf den Stoff abdrucken (sehr haltbar...). In unseren Sets sind die beigelegten Rohre an den Enden schön sauber abgeschliffen, das war in Birmingham nicht mehr möglich.
Der Trick für schöne Ecoprints ist das sehr feste Aufrollen: je fester, desto schöner der Abdruck. Zum Festbinden verwenden wir Seidenperlgarn, denn dieses kann problemlos wieder verwendet werden und reisst nie (im Gegensatz zu allen anderen Fasern, die sich irgendwann einmal, wenn man nicht damit rechnet, auflösen).
Rechts unten sehr ihr noch ein wichtiges Werkzeug: die Zange! Mit ihr kann man die heißen Rollen aus dem Dampf nehmen. Die beschrifteten Seidenschleifen helfen beim Kurs, die Rollen den richtigen Eigentümerinnen zuzuordnen.

Am kommenden Samstag (14. November) findet wieder ein Einführungskurs in Mannheim statt. Für dieses Jahr ist es der letzte Einsteigerkurs, der sich mit den grundlegenden Fakten von Ecoprint beschäftigt.
Ihr lernt in diesem Tageskurs die wesentlichen Vorgehensweisen, Tipps & Tricks, die schöne, haltbare Pflanzendrucke ergeben. Am Nachmittag stellt ihr zusätzlich noch einen tollen Schal her. Falls noch jemand Lust und Zeit hat: es gibt noch ein paar Plätze.

09.11.15

Aller Anfang ist gar nicht so schwer...

Bild von Leslie Morgan (www.committedtocloth.uk): Brunhilde Scheidmeirs Kurs in Birmingham

Dass unter kundiger Anleitung schon die ersten Probestücke tolle Pflanzendrucke zeigen, beweist das Foto oben. Es entstand im Sommer beim Ecoprintkurs, den Brunhilde in Birmingham gehalten hat.

Am kommenden Samstag (14. November) findet wieder ein Einführungskurs in Mannheim statt. Für dieses Jahr ist es der letzte Einsteigerkurs, der sich mit den grundlegenden Fakten von Ecoprint beschäftigt.
Ihr lernt in diesem Tageskurs die wesentlichen Vorgehensweisen, die schöne, haltbare Pflanzendrucke ergeben und stellt am Nachmittag zusätzlich noch einen tollen Schal her. Falls noch jemand Lust und Zeit hat: es gibt noch ein paar Plätze.

Einen angenehmen Start in eine schöne, kreative Woche
wünscht euch Sabine


05.11.15

dies & das: Sonderangebote, Kurse


Dies ist die Kursecke in unserem Laden in Mannheim: ein wenig Farben, viel Werkzeug, immer wieder mal etwas zum Schauen, gebrauchte Siebdruckschablonen und Stempel, Infos...
Natürlich gibt es noch viel mehr, das wir in den Workshops verwenden: z.B. Farben, noch mehr Stempel, Wachs, Entfärber, Stifte, noch mehr Roller usw., aber das passt nun wirklich nicht mehr auf eine Ablage sondern ist in Regalen verstaut.
So vielseitig wie das Werkzeug sind auch die Kurse: in www.jeromin-workshops.de findet ihr jetzt die Themenübersicht über die ersten 3 Monate 2016 und HIER die Details der ersten dieser Kurse (Rest folgt). Wir haben uns angestrengt, tolle Themen zu erarbeiten und hoffen auf euer Interesse!

In unserem Mailingangebot, das bis einschließlich 11.11.15 gilt, haben wir schon ein wenig in Richtung Geschenke geblickt. Sehr empfehlen kann ich die weißen Baumwollkissen, sie sind wirklich toll und total günstig! Und der Preis für den Wolletamine ist so, dass man wirklich sparen kann. Da wir jetzt ein neues Eukalyptusset anbieten (siehe das aktuelle Patchwork Professional), haben wir das frühere Set kräftig reduziert und verkaufen es aus. Wer Lust hat, zu einem tollen Preis einmal Ecoprint auszuprobieren, sollte schnell zugreifen! So wird der Schal aussehen!



04.11.15

Federn

Dieser Druck auf Baumwolle ist ganz einfach entstanden: mit zwei gefundenen Vorgelfedern, einem offenen (unbeschichteten) Sieb, einem Schwammroller und angedickter Procion MX Farbe.




Man legt die Federn unter das Sieb und trägt die Farbe mit dem Schwammroller auf das Sieb auf.
Da die Federn nicht ganz flach sind, kann man die Farbe nicht rakeln, sondern muss sie mit einem gewissen Druck mit einem Schwamm aufbringen. Die Federn verändern sich bei jedem Druck etwas, so gleicht keine Abbildung der anderen: es entsteht jedesmal ein einzigartiger Reservierungsdruck.
Ja, und dann bekommen die Federn dadurch natürlich Farbe ab, so dass man sie zusätzlich als Stempel verwenden kann.



Die Farbe übrigens, die einem schönen Indigo ähnelt, ist aus einer Mischung von Procion MX Royalblau (=warm), Türkis (=kühl) und etwas Schwarz (=kühl) entstanden.


Im Monat November gibt es bei Michaela (www.muellerinart.blogspot.de) spannende Muster mit Vögeln und Federn.
Tolles Thema!



01.11.15

KUNST + SCHMUCK am 14.+15. November im Kunsthaus Worms

Maria Haake München - zu Gast am Wochenende vom 14.+15. November bei Uli Spiro im Kunsthaus Worms

Bereits zum zehnten Mal wird am Wochenende vom 14. + 15. November 2015 "Kunst + Schmuck" im Kunsthaus Worms stattfinden. Daß sich diese Ausstellung über so lange Jahre zu einem Besuchermagnet in der Region entwickelt hat, beweist ihre hohe Qualität!
Immer sind es ganz außergewöhnliche Schmuckdesignerinnen und Schmuckdesigner, die von den Mietern des Kunsthauses für diese beiden Tagen eingeladen werden.
Die Kombination von exclusiven Schmuckeinzelstücken und den Arbeiten der Kunsthausbewohner ist einfach toll! Deshalb den Termin unbedingt vormerken!


Filzgefäß von Uli Spiro


Hier die Einladung:

10 Jahre KUNST & SCHMUCK im KUNSTHAUS Worms

Die spannende Begegnung von Künstler/innen und ausgewählten Schmuckdesigner/innen in den Räumen des KUNSTHAUSES Worms in der Prinz-Carl-Anlage jährt sich am Samstag, den 14. und Sonntag, den 15. November 2015 bereits zum 10. Mal!

Über drei Etagen verteilt ergänzen sich in 9 Ateliers Malerei, Zeichnung, Grafik, Radierung, Skulptur, Installation, Filzkunst/Textildesign und Fotografie mit dem erlesenen Schmuck der jeweiligen Gäste.

Es laden ein:
Renate Huthoff mit Gerhild Wintzen aus Quirnheim / Gabi Krekel mit Petra und Elias Sabeh aus Frankfurt / Claudia Manstein mit Thomas Heinz aus Steimel / Estelle Armknecht und Ruth Bauermann mit Melanie Geib aus Meisenheim / Horst Rettig mit Sofia Beilharz aus Düsseldorf / Hans-Martin Donner mit Gerhard Pauly aus Meisenheim / Uli Spiro mit Maria Haake aus München / Anita Reinhard mit Manuela Gudrun Roswitadóttir aus Berlin / Christine Friedrich mit Christine Mittrücker aus Freinsheim

Zeitgleich findet in den Galerieräumen im Erdgeschoss die Sonderausstellung ZWISCHEN GENESIS UND EXODUS des Wormser Künstlers Horst Rettig statt - die Vernissage ist am Samstag, den 14.11.2015 um 14.00 Uhr.

Die Cafeteria in den Räumen des atelierblau bietet Kaffee und Kuchen sowie erfrischenden Secco an und zeigt Kunst von Menschen mit einer anderen Sichtweise.

Im Clubraum der BSW-Fotogruppe im 3. OG besteht die Möglichkeit zur Portrait-Fotografie.

10. KUNST & SCHMUCK
Öffnungszeiten:            Samstag, 14.11.2015 von 14.30 bis 19.00 Uhr
Sonntag,  15.11.2015 von 11.00 bis 18.00 Uhr
Kontakt:                      claudia.manstein@alice.de
Infos:                           www.kunsthausworms.de


Sonderausstellung in der KUNSTHAUS-Galerie
Horst Rettig:               ZWISCHEN GENESIS UND EXODUS
Vernissage:                Samstag, 14.11.2015 um 14.00 Uhr
Laudatio:                     Madeleine Rettig (Kunsthistorikerin m.a.)
Öffnungszeiten:         Sa 14.11. von 14-19 Uhr, So 15.11. von 11-18 Uhr, zusätzlich noch am
Mi 18.11.15 von 18-20 Uhr / Sa 21.11. und So 22.11.15 von 14-17 Uhr
Info und Kontakt:            horstrettig@online.de

Ort:                             KUNSTHAUS Worms, Prinz-Carl-Anlage 19, 67547 Worms

Der Eintritt ist jeweils frei!


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